Im Advent
von Maria Dambacher
Im Advent, in dunkler Nacht Zaghaft fing es an zu leuchten Dieses Lichtlein im Advent Wo der Glanz die Nacht durchbricht Rosen blüh’n in Schnee und Eis, Liebe hat den Hass besiegt, Schon ein Fünklein weckt die Flammen
ward von Gott ein Licht entfacht.
und durchbrach die Dunkelheit;
Finsternis begann zu weichen,
vor der kleinen Helligkeit.
nährte viele neue Flammen;
Und ein Lichtermeer entbrennt
alle Dunkelheit zu bannen.
ward durch Liebe alles Licht.
Hass verschwindet und enteilt,
wo das Licht der Liebe weilt.
Herzen, voller Angst und Zagen,
fassen wieder neuen Mut;
spüren Wärme und Behagen,
weil die Liebe Wunder tut.
weil Güte zart zu wärmen weiß.
Und – die Nacht hebt an zu singen
von gar wundersamen Dingen.
durch ein Herz, das Gutsein übt.
Nun sei auch Du ein bißchen Licht!
Sage nie: Ich bin zu klein.
und es wird ein großes Licht.
Wirf Dein Fünklein doch hinein –
und um Dich wird’s helle sein!
